Solvothermalsynthese

Die in der anorganischen Festkörperchemie am häufigsten genutzte Methode ist die keramische Synthese. Hier bilden sich bei Temperaturen von meist über 1000 °C die thermodynamisch stabilsten Produkte. Diese hohen Temperaturen sind erforderlich, da die Diffusion von Ionen und Atomen in Festkörpern bei milderen Bedingungen fast unmöglich ist. [1] Viele Verbindungen, wie Zeolithe und MOFs, sind … Weiterlesen …

Bindungsisomerie bei Komplexverbindungen

Die Bindungsisomerie wird in Komplexen gefunden, bei denen ein und derselbe Ligand über mindestens zwei nichtäquivalente Donoratome an das Zentralteilchen gebunden werden kann. Sie ist die am intensivsten untersuchte Form der Strukturisomerie. Beispiele sind das Thiocyanat-Ion, das an das Metallzentrum über das Stickstoffatom (Thiocyanato-N-Komplex) oder das Schwefelatom (Thiocyanato-S-Komplex) gebunden sein kann oder das Nitrit-Ion, welches … Weiterlesen …

Stereoisomerie von Komplexverbindungen

Unter Isomeren versteht man „Verbindungen, die zwar die gleiche stöchiometrische Zusammensetzung besitzen (gleiche Summenformel) und die gleiche Molekülmasse, aber durch chemische oder physikalische Analysenmethoden unterscheidbar sind.“ [c] Ein Vorteil isomerer Komplexverbindungen im Vergleich zu den üblichen Beispielen aus der organischen Chemie ist, dass sie mit ihren oft unterschiedlichen Farben augenfälliger die Unterschiede zeigen. [b] Stereoisomerie … Weiterlesen …

Metall-organische Gerüstverbindungen

Metall-organische Gerüstverbindungen, auf englisch „metal-organic frameworks“ oder kurz MOFs sind potenziell poröse Materialien mit großem Anwendungspotential und werden daher intensiv untersucht. Mögliche Anwendungen erstrecken sich von der Gasspeicherung und -trennung bis hin zu Materialien für die Galenik. Typischerweise erscheinen MOFs als mikrokristallines und farbloses Pulver. MOFs sind potenziell porös, das bedeutet, sie können Hohlräume und … Weiterlesen …

Beeinflussung der Eigenschaften von MOFs

Metallorganische Gerüstverbindungen (Metal-Organic Frameworks, MOFs) sind poröse Materialien mit beispielloser chemischer und struktureller Abstimmbarkeit, daher sind sie ideal zur Konstruktion von neuen funktionellen Materialien. In dem Artikel „Metal-organic framework functionalization and design strategies for advanced electrochemical energy storage devices“ (Nature, Review Artikel, open access) beschreiben Baumann et al. die synthetischen Ansätzen zur Steuerung von MOF-Eigenschaften. … Weiterlesen …

Polyoxometallate

Polyoxometallate (POMs) sind selbstorganisierende, anorganische Metall-Sauerstoffcluster, denen durch ihre elektronische und strukturelle Vielseitigkeit in vielen Anwendungsgebieten eine wichtige Rolle zukommt. Hohe thermische Stabilität, Elektronen- und Protonentransfer und –speicherung und Unempfindlichkeit gegenüber Oxidationsmitteln zählen zu den besonderen Eigenschaften der Polyoxometallate. Sie werden als Katalysatoren, in der Entwicklung der Datenspeicherung und für Superkondensatoren eingesetzt, dienen in der … Weiterlesen …