Biokonzentration und Biomagnifikation

Die Biokonzentration bezieht sich spezifisch auf die Fähigkeit von Wasserorganismen, Giftstoffe aus dem umgebenden Wasser aufzunehmen. Der Biokonzentrationsfaktor (BCF) ist der Quotient aus der Konzentration der Substanz im Organismus und der Konzentration im umgebenden Wasser. Im Gegensatz zur Biokonzentration bezieht sich die Biomagnifikation auf die zunehmende Konzentration einer Chemikalie im Gewebe von Organismen auf sukzessiv … Weiterlesen …

Ökologische Risikoabschätzung

Bei der ökologischen Risikobewertung geht es um die Vorhersage des Ausmaßes, in dem die Exposition durch eine chemische Verschmutzungsquelle wahrscheinlich zu schädlichen Auswirkungen im Zielgebiet führt (van Leeuwen und Vermeire, 2007). Was im Grunde darauf hinausläuft die wahrscheinliche Expositionen mit den Konzentrationen zu vergleichen, von denen bekannt ist, dass sie schädliche Wirkungen verursachen (können). Grundsätzlich … Weiterlesen …

Nitrat in Trinkwasser und Nahrung

Vom Nitrat selbst geht nur eine sehr geringe, unmittelbare Gesundheitsgefährdung für den erwachsenen Menschen aus, allerdings kann es z. B. durch Bakterien im Mundraum oder im Magen-Darm-Trakt teilweise zu Nitrit umgewandelt werden. Das so gebildete Nitrit kann auf zwei Arten die menschliche Gesundheit gefährden: zum einen kann es bei Säuglingen den Sauerstofftransport im Blut behindern … Weiterlesen …

Biokompatible Polymere

Aufgrund ihrer hervorragenden Biokompatibilität, werden in den heute arzneimittelrechtlich zugelassenen mikropartikulären Depotpräparaten fast ausschließlich die folgenden bioabbaubaren Polyester verwendet: Polymilchsäure (= Poly(lactic acid) = PLA), Copolymerisate aus Milch- und Glycolsäure (Poly(lacticco-glycolic acid) = PLGA) sowie ein sternförmig verzweigtes Polymer, in dem PLGA-Ketten an ein zentrales Glukosemolekül gebunden sind. Die Esterbindungen dieser Polymere werden bereits bei … Weiterlesen …

Nicht lebendige Krankheitserreger

Es gibt Erreger, die zwar Krankheiten verursachen, selbst aber nicht lebendig sind: Viren (bzw. Virionen) Satelliten Virusoide Helferviren Viroide Prionen Sie werden unter dem Begriff der „subzelluläre Erreger“ beziehungsweise „subzelluläre Agentien“ zusammengefasst. Viren, Viroiden und Virusoiden werden allgemein nicht zu den Lebewesen gezählt, man kann sie aber zumindest als „dem Leben nahestehend“ betrachten, denn sie … Weiterlesen …

Desinfektionsmittel selbst herstellen

Die Angst um das Coronavirus sorgt(e) für Hamsterkäufe und darauffolgend zu Lieferengpässen bei Atemschutz- beziehungsweise Hygienemasken und Desinfektionsmitteln. [a] Manche Menschen sind unbedingt auf Desinfektionsmittel angewiesen, um sich oder andere zu schützen – Menschen mit geschwächtem Immunsystem; Menschen, die im Gesundheitswesen oder mit Kindern arbeiten, … Bei anhaltenden Lieferengpässen kannst Du ein geeignetes Desinfektionsmittel auch … Weiterlesen …

Mikroplastik in den Ozeanen und Meeren

Seit gut 60 Jahren steigt die weltweite Kunststoffproduktion kontinuierlich an, sodass Plastik in verschiedensten Formen weitgehend in den heutigen Lebensstil integriert ist. Damit verbunden hat auch die Menge der Kunststoffabfälle in den Weltmeeren kontinuierlich zugenommen. Da Kunststoffabfälle, die ins Meer gelangen, kaum biologisch abgebaut werden (können), können diese mehrere Jahrhunderte in der Umwelt verbleiben. [a, … Weiterlesen …

Darstellung einer Dosis-Wirkungs-Beziehung

Die theoretische Grundlage für die grafische Modellierung der Dosis-Wirkungs-Beziehung ist eine hyperbolische Kurve. Wenn die Daten einer Dosis-Wirkungs-Beziehungen geplottet werden, entsteht eine symmetrische sigmoide oder logistische Kurve. Dabei wird die Konzentration als logarithmischer Wert auf der x-Achse und die betrachtete Wirkung auf der y-Achse dargestellt. Die sigmoidale Form wird in den meisten biologischen Reaktionssystemen beobachtet. … Weiterlesen …

Die Aufnahme toxischer Substanzen

Die Aufnahme toxischer Substanzen (die sog. Expositionsphase) wird umrissen mit der Hinbewegung einer toxischen Substanz zu den Resorptionstlächen eines lebenden Organismus. Neben den physikalischen Größen wie Zeit und Temperatur ist die biologische Beschaffenheit der ResorptionsoberfIächen von großer Bedeutung für die Aufuahme der Substanzen in den Organismus. […] Haut – Dermale Exposition […] Schleimhaut Im Vergleich … Weiterlesen …

Chemische Bewertung der Fließgewässer und Seen in Schleswig-Holstein

Welche Stoffe bzw. Stoffgruppen spielen in den Gewässern Schleswig-Holsteins eine Rolle? Welche Quellen gibt es für diese Stoffe? Wo gibt es Handlungsbedarf, um durch Maßnahmen eine Verbesserung der Wasserqualität zu erreichen? Das sind alles klassische Fragen der Umwelttoxikologie – Mit dem Bericht zur chemischen Situation der Fließgewässer und Seen in Schleswig-Holstein wird ein Überblick über … Weiterlesen …