Bindungsisomerie bei Komplexverbindungen

Die Bindungsisomerie wird in Komplexen gefunden, bei denen ein und derselbe Ligand über mindestens zwei nichtäquivalente Donoratome an das Zentralteilchen gebunden werden kann. Sie ist die am intensivsten untersuchte Form der Strukturisomerie. Beispiele sind das Thiocyanat-Ion, das an das Metallzentrum über das Stickstoffatom (Thiocyanato-N-Komplex) oder das Schwefelatom (Thiocyanato-S-Komplex) gebunden sein kann oder das Nitrit-Ion, welches … Weiterlesen …

Stereoisomerie von Komplexverbindungen

Unter Isomeren versteht man „Verbindungen, die zwar die gleiche stöchiometrische Zusammensetzung besitzen (gleiche Summenformel) und die gleiche Molekülmasse, aber durch chemische oder physikalische Analysenmethoden unterscheidbar sind.“ [c] Ein Vorteil isomerer Komplexverbindungen im Vergleich zu den üblichen Beispielen aus der organischen Chemie ist, dass sie mit ihren oft unterschiedlichen Farben augenfälliger die Unterschiede zeigen. [b] Stereoisomerie … Weiterlesen …