Chemische Bewertung der Fließgewässer und Seen in Schleswig-Holstein

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Welche Stoffe bzw. Stoffgruppen spielen in den Gewässern Schleswig-Holsteins eine Rolle? Welche Quellen gibt es für diese Stoffe? Wo gibt es Handlungsbedarf, um durch Maßnahmen eine Verbesserung der Wasserqualität zu erreichen?

Das sind alles klassische Fragen der Umwelttoxikologie – Mit dem Bericht zur chemischen Situation der Fließgewässer und Seen in Schleswig-Holstein wird ein Überblick über das Ausmaß der Belastung der Flüsse und Seen mit Chemikalien gegeben. Der Bericht wird durch die Abteilung Gewässer des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) erstellt und wird jährlich veröffentlicht $\rightarrow$ Bericht zur chemischen Situation der Fließgewässer und Seen in Schleswig-Holstein vom November 2018 (PDF, 27 MB). [a]

In wiederkehrenden Abständen, den sogenannten sechsjährigen Bewirtschaftungszeiträumen, ist Schleswig-Holstein verpflichtet, die Ergebnisse und Bewertungen an die Europäische Kommission zu berichten. Der aktuelle Zeitraum begann Ende 2017 und wird daher Ende 2023 enden. Die Grundlage für die Bewertung der chmischen Situation ist die Richtlinie 2013/39/EU, welche die Umweltqualitätsnormen für Schwermetallverbindungen, Pflanzenschutzmittel, Industriechemikalien und andere Schadstoffe in Wasser und Biota festgelegt. Bewertet werden Überschreitungen des arithmetischen Mittelwertes und der zulässigen Höchstkonzentration der Schadstoffe. [a]

Unter anderem ist das Landeslabor in Neumünster für die Analyse der chemischen Verbindungen in den Wasserproben zuständig. [a]

Einzelnachweise

[a] https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/F/fluesse_baeche/chemischeBewertung.html (Abgerufen: 07.12.2019)