Das Cornell-System

Du bist hier:

Wer in einer Vorlesung sitzt und einfach nur zuhört, hat den Stoff meist schnell wieder vergessen. Mitschreiben oder wenigstens ein paar Notizen zu machen, ist daher oberste Pflicht. Dabei entstehen mit der Zeit gigantische und oft unstrukturierte Zettelberge und überquellende Schnellhefter. Um das Chaos in den Griff zu kriegen, gibt es die sogenannte Cornell-Methode. Sie wurde ursprünglich von Dr. Walter Pauk von der Cornell Universität entwickelt. Die Cornell-Methode dient in erster Linie dazu, den gehörten Stoff einer Vorlesung so zu notieren, dass Du ihn gleichzeitig wiederholst und ihn Dir besser merken kannst.

Das Cornell-System, wie die Methode auch genannt wird, ist zudem ganz einfach:

https://i0.wp.com/projekte-leicht-gemacht.de/wp-content/uploads/2016/12/cornell-notizen-aufbau.jpg?resize=237%2C324&ssl=1
  1. Teile Dein Blatt in drei Bereiche. Zwei Drittel der Seite werden für Notizen verwendet; die linke Spalte dient später wichtigen Schlüsselbegriffen oder offenen Fragen. Darunter befindet sich ein schmaler Abschnitt, der sich über die gesamte Breite der Seite erstreckt. Er wird für die Zusammenfassung der Inhalte verwendet. Diese Unterteilung strukturiert zugleich die Informationen aus der Vorlesung oder der Fachlektüre.
  2. Schreibe das Blatt nicht voll. Lasse zwischendurch immer Platz für Ergänzungen, Anmerkungen oder Hinweise.
  3. Paraphrasiere das Gesagte. Schreibe das Gehörte nicht wortwörtlich auf, sondern notiere die Sachverhalte in Deinen eigenen Worten. Dadurch siehst Du, ob Du den Zusammenhang wirklich verstanden hast und diesen auch wiedergeben oder anderen erklären könntest. Eine Ausnahme dazu bilden lediglich Definitionen.

Hier kannst Du Dir eine Vorlage herunterladen:

  • Word
  • OpenOffice