Kleines Studierenden-ABC

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Ein kleines Studierenden-ABC zur besseren Orientierung an der Universität.

Inhaltsverzeichnis

A

Die Akkreditierung ist ein Verfahren zur Begutachtung von Bachelor- und Masterstudiengängen, um die Qualität des Studienabgebotes zu sichern und vorgegebene Standards einzuhalten. Die Akkreditierung wird durch verschiedene Agenturen vorgenommen. Nach einer erfolgreichen Begutachtung erhält der Studiengang das Qualitätssiegel des Akkreditierungsrates.

Kommt aus dem Lateinischen und heißt Zöglinge. Gemeint sind damit die Absolventen einer Hochschule oder Universität; Alumnus für den Studenten, Alumna für die Studentin. An einigen Universitäten gibt es auch immer wieder Alumni-Treffen, bei denen ehemalige Studenten zusammenkommen.

Selbstverwaltetes Organ, das die Interessen der Studierenden an Hochschulen vertritt und für dessen Finanzierung bei der Immatrikulation bzw. Rückmeldung von allen Studierenden Beiträge erhoben werden. Die Mitglieder werden jedes Jahr vom Studierendenparlament gewählt.

Eine Abkürzung für Auditorium Maximum, also den größten Hörsaal einer Universität. Hier finden Vorlesungen und Veranstaltungen statt, die von besonders vielen Studenten besucht werden, da meist viele Hundert Plätze zur Verfügung stehen.

B

Hierbei handelt es sich um die Abkürzung für Bundesausbildungsförderungsgesetz

Studienabschluss für einen ersten berufsqualifizierenden Studiengang. Der Bachelor wird mit fachbezogenem Zusatz, z. B. Bachelor of Science, als akademischer Grad nach einem erfolgreichen Studium von Universitäten und Fachhochschulen vergeben.

C

Auch: Leistungspunkte.

Jedes Modul ist mit Credit Points versehen, die es im Laufe des Studiums/Semesters zu erreichen gilt. Ein Credit Point steht für einen Zeitaufwand von 30 Stunden, der sich aus Anwesenheit bei Lehrveranstaltungen, Praxiszeiten und Lernphasen für Prüfungsvorbereitungen zusammensetzt.

Ist eine Abkürzung und steht für cum tempore, lateinisch für „mit Zeit“. Es handelt sich um eine akademische Zeitangabe, bei der Seminare oder Vorlesungen eine Viertelstunde nach der angegebenen Zeit beginnen. Also beispielsweise 9 c.t. = 9.15 Uhr.

Zusammenhängender Gebäudekomplex, der zu einer Hochschule gehört.

D

Ein Doktorand/ eine Doktorandin strebt die Erlangung des Doktor-Grades durch eine Promotion an. Dafür sind in der Regel eine wissenschaftliche Arbeit (Dissertation) anzufertigen sowie eine Prüfung zu absolvieren.

​Lehrtätige Person an einer Universität. Professoren, Doktoren oder Doktoranden, aber auch andere Studierende und andere Personen können Dozenten sein.

E

Eine englische Abkürzung für European Credit Transfer and Accumulation System. Dahinter verbirgt sich das System der Credit Points, die dafür sorgen sollen, dass Leistungen an europäischen Hochschulen vergleichbar werden.

So gut wie jede Hochschule bietet heute Veranstaltungen für Erstsemester an. Diese Einführungen finden oft vor dem eigentlichen Vorlesungsbeginn statt. Auch wenn es ein zeitlicher Aufwand sein mag, daran teilzunehmen, sollte man die Chance unbedingt nutzen, denn dort knüpfst Du erste Kontakte und bekommst ein Gefühl für die Uni.

F

Gruppe von Studienfächern, die zu einem bestimmten Fachgebiet gehören. Fächer wie Physik, Biologie und Chemie gehören zum Beispiel zur naturwissenschaftlichen Fakultät.

G

H

Eine weit verbreitete Abkürzung für eine wissenschaftliche Hilfskraft, teilweise auch studentische Hilfskraft. Sie unterstützen unter anderem bei Verwaltungs- und Lehrtätigkeiten oder arbeiten als Korrekturassistent.

G

H

Eine weit verbreitete Abkürzung für eine wissenschaftliche Hilfskraft, teilweise auch studentische Hilfskraft. Sie unterstützen unter anderem bei Verwaltungs- und Lehrtätigkeiten oder arbeiten als Korrekturassistent.

I

J

K

Fachlicher Gedankenaustausch ohne feste Form, im Gegensatz zu einem Seminar. Wird auch als Vorbereitung zu Klausuren genutzt.

Als Prüfungsform entspricht ein Kolloquium einer mündlichen Prüfung – diese Prüfungsform wird gerne vor Praktikumsversuchen verwendet, um zu prüfen, ob der Studierende sich auf den Versuch vorbereitet hat. Es gibt hier sowohl benotete als auch unbenotete Kolloquien.

L

M

Wer sich an der Universität einschreibt, bekommt eine Matrikelnummer zugewiesen, mit der er sich während seines Studiums identifiziert. Sie wird beispielsweise auf Prüfungen angegeben, um diese einem Studenten eindeutig zuordnen zu können.

Studieneinheit, die sich aus (fachlichen) Veranstaltungen zusammensetzt: Solche Veranstaltungen sind zum Beispiel Vorlesungen, Übungen, Praktika, Seminare und Tutorien.

Im Modulhandbuch stehen viele wichtige Dinge drin. Hier könnt ihr nachlesen, in welchen Semestern die Module stattfinden, wie Inhalt und Umfang aussehen und wie die Prüfung aussieht. Denn: Jedes Modul schließt mit einer Prüfung ab. Die Prüfungen sind schriftlich oder mündlich und prüfen ab, wie gut ihr den Inhalt verstanden habt.

N

O

P

Q

R

Unter Regelstudienzeit versteht sich die Semesterzahl, die theoretisch mindestens bis zum Abschluss benötigt wird.

Oder auch: Die Anzahl der Semester, die entsprechend der Prüfungsordnung bis zum ordnungsgemäßen Abschluss eines Studiengangs benötigt wird. Die Regelstudienzeit entspricht jedoch oft nicht der tatsächlichen durchschnittlichen Studienzeit. In der Praxis kann das Studium länger dauern, weil z. B. Prüfungen wegen Nichtbestehens wiederholt werden müssen. Die Regelstudienzeit beträgt in den meisten Bachelorstudiengängen zwischen 6-8 Semestern, in den Masterstudiengängen zwischen 2-4 Semestern.

Bevor ein neues Semester beginnt, müssen Studenten sich rechtzeitig bis zu einer bestimmten Frist rückmelden. Wer dies vergisst, riskiert eine Strafe oder im schlimmsten Fall sogar den Verlust seines Studienplatzes.

Vortragsreihe zu einem übergeordneten Thema von unterschiedlichen Referentinnen und Referenten. Ringvorlesungen finden an Hochschulen häufig öffentlich statt, d. h. das auch Nicht-Hochschulangehörige die Ringvorlesung besuchen können.

S

Wer studiert, muss jedes Semester einen bestimmten Beitrag zahlen. Dieser beinhaltet beispielsweise die Sozialbeiträge, einen Verwaltungskostenbeitrag und auch das Semesterticket, mit dem Studenten während des Semesters die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können.

Für die Lehrveranstaltungen gilt die Zeiteinheit „Semesterwochenstunden“ – oder anders gesagt: Eine akademische Stunde von 45 Minuten Dauer.

Abkürzung für Sommersemester.

Ist das Pendant zu c.t. und steht für lateinisch sine tempore = „ohne Zeit“. Veranstaltungen, die so angegeben sind, beginnen also pünktlich zur vollen Stunde, beispielsweise 9 s.t. = 9.00 Uhr.

T

Vorlesungen alleine reichen nicht aus, um das gesamte Wissen zu vermitteln, also wird in den zugehörigen Tutorien weiter darauf eingegangen. Hier werden weitergehende Frage geklärt und Übungen besprochen – bei den Tutoren handelt es sich dabei meist um Studenten aus einem höheren Semester.

U

V

Veranstaltungen sind zum Beispiel Vorlesungen, Übungen, Praktika, Seminare usw.

W

Lehrangebot, das entsprechend der Prüfungs- oder Studienordnung aus einem festgeschriebenen Katalog von Modulen ausgewählt werden muss.

Lehrangebot, das aus einem umfangreichen Angebot – oft auch aus einem anderen Fachbereich – frei gewählt werden kann.

Als Werkstudent/in bezeichnet man Studierende, die neben dem Studium in einem Unternehmen arbeiten und an der Hochschule eingeschrieben sind. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt dabei während der Vorlesungszeit bis zu 20 Stunden/Woche und in der vorlesungsfreien Zeit bis zu 40 Stunden/Woche. Die Studierenden arbeiten bei einem Werkstudentenjob fachbezogen zum eigenen Studium.

Abkürzung für Wintersemester.

X

Y

Z

Der Zulassungsbescheid wird erteilt, sobald ein/e Studienbewerber/in für einen bestimmten Studiengang an einer Hochschule alle erforderlichen Voraussetzungen erfüllt und z. B. im Rahmen eines Auswahlverfahrens ausgewählt wurde.

Ist ein Studiengang zulassungsbeschränkt, dann steht für diesen Studiengang nur eine bestimmte Zahl von Studienplätzen zur Verfügung, die in einem Auswahlverfahren vergeben werden. Umgangssprachlich wird auch gesagt, dass der Studiengang einen N.C. (Numerus Clausus) besitzt.

Geregeltes Verfahren zur Verteilung der Studienplätze an die Studieninteressierten. Wichtige Voraussetzung ist eine gültige Hochschulzugangsberechtigung.