Kurzfristig online: Vorlesungen mit Zoom halten

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Das Meeting Tool „Zoom“

Zoom Video Communications ist ein US-Unternehmen für Konferenzdienste (Videokonferenzen, Online-Besprechungen, mobile Zusammenarbeit, …) – ihr Dienst Zoom ist leicht zu bedienen und kann für online Teambesprechungen und kurze Präsentationen (als Webkonferenz) genutzt werden. Laut eigenen Angaben benutzen übrigens über 10.000 Schulen und über 750.000 Unternehmen die Software „Zoom“.

Im kostenlosen Basic-Plan von Zoom können bis zu 100 Personen an einem Meeting – bzw. (für den Hochschulbereich) einer Vorlesung – teilnehmen, die Dauer ist auf 40 Minuten begrenzt, man kann unter anderem seinen Desktop und das Webcam-Videobild teilen, außerdem stehen diverse Gruppenkollaborationsfunktionen zur Verfügung.

Die Software bietet bei den kostenpflichtigen Plänen – im Vergleich zu anderen Diensten – mit das beste Preis-Leistungsverhältnis: Die Software läuft stabil, lässt sich einfach bedienen und liefert eine akzeptable bis gute Audio- & Videoqualität. Und wenn Du am Ende Deine Videokonferenzen ausbauen willst, so kannst Du Add-Ons wie Webinar, zusätzliche virtuelle Meeting-Räume, Großmeetings etc. kostenpflichtig dazuschalten.

„after using it for a year, it has become my go-to communications channel for important discussions, even before email and the phone.“

Nitin Pradhan in seinem Editorial über Zoom – erschienen in der InformationWeek (2014).

Ein Wort zur Sicherheit und zum Datenschutz

Zuletzt ist Zoom in den Medien negativ aufgefallen; der Grund dafür sind fragwürdige Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen. Bei vielen bekannt gewordenen Problemen handelt es sich nicht um eine Möglichkeit, massenhaft Zoom-Nutzer zu überwachen, sondern um die Möglichkeiten gezielte Einzelattacken durchzuführen.

Viele Sicherheitslücken hat Zoom inzwischen geschlossen. Nutzt Du Zoom weiterhin, update auf jeden Fall Deine Software!

Generell kann man damit rechnen, dass auch in anderen Videokonferenztools ähnliche Lücken aufzufinden sind, sie aber noch nicht gefunden wurden (vielleicht auch, weil noch nicht danach gesucht wurde).

Für alle, die Zoom verwenden wollen (oder müssen), hat die amerikanische Organisation Electronic Frontier Foundation, die sich für digitale Privatsphäre einsetzt, eine Anleitung veröffentlich, die zeigt, wie man die eigenen Daten auf dem Videodienst schützen und es Angreifer möglichst schwer machen kann.

Ende-zu-Ende Verschlüsselung

Gruppen-Videokonferenzen sind aufgrund ihrer Dynamik nicht leicht Ende-zu-Ende zu verschlüsseln. Bei dieser Form der Verschlüsselung wären die Daten nur für die Kommunikationspartner einsehbar, auf Firmenservern lägen sie lediglich verschlüsselt vor. Zoom hatte aber bis vor kurzem noch kommuniziert, dass Gruppen-Videokonferenzen Ende-zu-Ende verschlüsselt seien. Dies ist aber nachweislich nicht der Fall. Zoom nutzt ein Verschlüsselungsprotokoll namens Transport Layer Security, kurz TLS. Das verschlüsselt Daten nur während des Transports. Das bedeutet, dass Zoom-Meetings zwar nicht von jemandem mitgehört werden können, der sich ins WLAN-Netzwerk eingeklinkt hat, sehr wohl aber, theoretisch, von Zoom-Mitarbeitern. Eine Praxis, der man – nach Unternehmensangaben – aber nicht nachginge.

Einzig Zoom-Chats dürften derzeit wirklich Ende-zu-Ende-verschlüsselt sein.

Von Problemen und Lösungen

Überwachung, Datenkraken, Preinstall-Scripte, UNC path injections und vieles mehr

MacOS-Systeme waren (und sind unter Umständen noch) unter anderem durch Preinstall-Scripte [A1], das zoomAutenticationTool [A2], … von Zoom verwundbar. Patrick Wardle berichtete in einem Blogpost so über die Sicherheitslücke, die es möglich machte, sich den Zugriff auf Mikrofone und Webcams von Mac-Nutzern zu erschleichen. [A3]

Windows-Nutzer waren bis vor kurzem unter anderem durch eine sogenannte UNC path injection [A4] verwundbar.

Inzwischen wurden diese Sicherheitslücken von Zoom geschlossen.

Auch teilte die Zoom iOS-App bis vor kurzem noch freigiebig Daten mit Facebook – und zwar unabhängig davon, ob man einen Facebook-Account besaß oder nicht. Sobald die App geöffnet wurde, reichte Zoom Details wie das verwendete Modell des Geräts, den Zeitpunkt, den Namen des Mobilfunkanbieters und die Werbe-ID des Geräts an Facebook weiter. Das machen aber auch andere.

Zoom hat in der neusten Version seiner iOS-App die Facebook SDK entfernt, die Daten an Facebook weitergeleitet hat.

Auch das Zoom-interne Überwachungsfeature mit dem, wer das Meeting einberufen hat, sich anzeigen lassen konnte, ob die Teilnehmer*innen dem Meeting auch folgen, wurde inzwischen dauerhaft entfernt.

„Zoombombing“

Das sogenannte Zoombombing, bei dem Fremde in Videokonferenzen reinplatzen, ist möglich, wenn der Link für die jeweilige Konferenz öffentlich wird und die Teilnehmer nicht erst im virtuellen Warteraum landen und vom Organisator hinzugefügt werden müssen.

Meetings oder Lehrveranstaltungen sollten mit einem Passwort geschützt oder alle Teilnehmer einzeln autorisiert werden. Zudem sollte der Link nicht öffentlich geteilt und die Bildschirmteilen-Funktion auf den Ausrichter beschränkt werden. Tipps gibt Zoom in einem kürzlich veröffentlichten Blogeintrag.

Alternativen

Wie so oft, musst Du abwägen, worauf Du Wert legst – auf dem reibungslosen Funktionieren Deiner Videokonferenz oder auf Datenschutz und IT-Sicherheit. Wenn Du auf letzteres Wert legst, sind vielleicht Dienste wie Jitsi Meet oder Nextcloud Talk etwas für Dich.

Präsentationsmöglichkeiten

Natürlich kannst Du im Meeting bzw. in der Vorlesung eine (PowerPoint-)Präsentation an alle Teilnehmer streamen, es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten – z. B. ein digitales Whiteboard benutzen:

  • OpenBoard: Freie Software für interaktive Whiteboards. […]
  • Explain Everything: Mit Explain Everything können interaktive Whiteboards und Screencasts erstellt werden. Die Software ist gut geeignet, um digitale Folien für die Lehre vorzubereiten und während der Lehre zu vervollständigen, z.B. indem wichtige Stellen in einem Bild hervorgehoben oder Aussagen von Studierenden direkt in die Folien notiert werden. Die Aufnahmefunktion ermöglicht außerdem das Erstellen von Lehrvideos. Da jede Folie als eigenes kleines Video gespeichert wird, kann auch im Nachhinein noch die Reihenfolge verändert werden. Als Ergebnis erhält man eine MP4-Videodatei, die z.B. in Moodle eingebunden werden kann.
  • scribblar: Online Whiteboard für den Unterricht bzw. die Vorlesung. Laut eigenen Angaben von diversen Universitäten in Gebrauch – unter anderem: Havard und Cambridge aber auch die deutsche TUM.
  • WebWhiteboard: […]
  • IDroo: Online Whiteboards für die Lehre. […]

Zoom bietet übrigens auch eine eigene (einfach gehaltene) Whiteboard-Funktion.

Eine zusätzliche Hilfe oder Alternative kann auch OBS sein (kostenlose Screen-Capture-Software, die auch Live-Streams von Vorlesungen und anderen Veranstaltungen ermöglicht).

Einrichtung – Ein Meeting starten

Wenn Du ein Meeting online organisieren möchtest, benötigst Du zunächst ein Nutzerkonto. Innerhalb von einer Minute hast Du dieses angelegt, zur Registrierung benötigst Du nur Deine E-Mail-Adresse. Auch die Folgeschritte sind denkbar einfach:

  1. Per E-Mail erhältst Du einen Bestätigungslink.
  2. Im – durch das Klicken des Bestätigungslinks geöffneten Fensters – kannst Du nun Deine Kontoinformationen (Name, Passwort, …) aktualisieren.
  3. Kollegen per E-Mail einladen oder diesen Schritt überspringen.
  4. Testmeeting ausprobieren:
Zoom - Anwendung für online Meetings und Vorlesungen | Test-Meeting starten

Für die Durchführung benötigst Du als Microsoft Windows bzw. Apple Mac-Nutzer eine Zusatzsoftware, die Du ebenfalls in wenigen Minuten installieren kannst. Auch per iPhone bzw. Android Handy kannst Du mit den entsprechenden Apps an einer Konferenz teilnehmen.

Durch einen Klick auf „Meeting jetzt starten“ lädt man die notwendige Software herunter.

Zoom - Anwendung für online Meetings und Vorlesungen | Download

Einfach installieren und los geht’s.


Die App „Start Zoom“ gibt es für diverse Windows-, MacOS- und Linux- sowie für diverse iOS und Android-Systeme. Empfohlen wird ein Gerät mit mindestens einem Dual Core 2GHz Prozessor und 4 GB RAM.

Für Gruppen-Video-Konferenzen sollte eine stabile 3.0 mb/s Leitung (up/down) zur Verfügung stehen, für die Übertragung des Desktops reichen 50-150 kb/s. Für Webinare wird eine 1.2 mb/s Leitung (up/down) empfohlen.


Das Testmeeting erfordert keine Anmeldung.

Hast Du Dein Testmeeting beendet, kannst Du Dich in der App anmelden:

Zoom - Anwendung für online Meetings und Vorlesungen | Anmeldung

Es wird eine Verbindung zum Zoom-Server aufgebaut und Du gelangst zu Deinem Dashboard:

Zoom - Anwendung für online Meetings und Vorlesungen | Dashboard

Ein neues Meeting starten:

Zoom - Anwendung für online Meetings und Vorlesungen | Meeting starten

Du kannst den Haken aus „Mit Video starten“ herausnehmen und gelangst zum nächsten Fenster:

Zoom - Anwendung für online Meetings und Vorlesungen | Meeting beginnen, Bildschirm teilen

Hier können alle notwendigen Einstellung vorgenommen werden. Du kannst Deinen PC-Bildschirm übertragen bzw. weiteren Teilnehmern erlauben ihre Bildschirminhalte zu präsentieren. Auch parallele Übertragung – also die zeitgleiche Anzeige mehrerer Screens – ist möglich. Mit wenigen Klicks kannst Du zusätzliche Personen eingeladen, Deine Webcam-Video dazu-/abschalten oder einen Text-Chat starten. Als Moderator kannst Du zudem den virtuellen Meeting-Raum mit einem Passwort schützen und absperren sowie Teilnehmern selektiv das Wort erteilen bzw. entziehen.

Zu den Gruppenkollaborationsfunktionen gehört z. B. ein gemeinsames Whiteboard. Über den Gruppenchat könnten Teilnehmer z. B. während einer Präsentation Fragen sammeln.

Außerdem kann das Meeting durch einen Klick auf „Aufzeichnen“ auch aufgenommen werden – wenn das Meeting beendet wird, fragt Zoom nach einem Speicherort für die Aufnahme (.mp4-Format).

Hinweis: Wie wir auch schon im Artikel „Lehren in Zeiten von COVID-19“ erwähnen: Nichts verbessert die Qualität eines Videos (und übrigens auch einer Videokonferenz) so sehr wie guter Ton. Ein gutes Mikrofon bzw. ein gutes Headset sind Gold wert, müssen aber nicht teuer sein (z. B. dieses: Rode Kondensatormikrofon). Schlechter Ton ist wesentlich schlimmer als ein schlechtes Bild.

Zu einem Meeting einladen

Per E-Mail einladen

Nachdem Du in Deinem Meeting auf „Einladen“ geklickt hast, kannst Du zwischen drei E-Mail-Optionen wählen:

  • Standard-E-Mail: Öffnet Deine Standard-E-Mail-Anwendung (z.B. Outlook, iCal, etc.).
  • Gmail oder Yahoo Mail: Öffnet einen Webbrowser und fordert Dich auf, Dich mit Deinem Yahoo- oder Gmail-Konto anzumelden.
    • Wenn Du bereits eingeloggt bist, wird automatisch eine neue E-Mail mit den Besprechungsinformationen verfasst.

Per Link einladen

Nachdem Du in Deinem Meeting auf „Einladen“ geklickt hast, kannst Du auf „URL kopieren“ oder „Einladung kopieren“ klicken. Mit „URL kopieren“ wird der Link zum Beitritt kopiert und mit „Einladung kopieren“ wird der vollständige Einladungstext kopiert. Diesen musst Du dann nur noch – z. B. per E-Mail, WhatsApp-Nachricht, … – verschicken

An einem Meeting teilnehmen

Hinweis: Eine Anmeldung ist nicht unbedingt erforderlich, um an einem Zoom-Meeting teilzunehmen.

Jede Besprechung hat eine eindeutige 9-, 10- oder 11-stellige Nummer, die als Besprechungs-ID bezeichnet wird und für die Teilnahme an einer Zoom-Besprechung erforderlich ist. Wenn Du per Telefon teilnehmen möchtest, benötigst Du die in der Einladung angegebene Nummer für die Telefonkonferenz.

Du kannst über die App, den Browser oder beispielsweise über Dein Handy bzw. Tablett teilnehmen.

Bei bekannter Besprechungs-ID kannst Du schnell über die App oder den Browser (join.zoom.us) an einem Meeting teilnehmen:

  • Wenn Du angemeldet bist, ändere Deinen Namen, falls Du nicht möchtest, dass Dein Standardname erscheint.
  • Wenn Du nicht angemeldet bist, gib einen Anzeigenamen ein.

Abschließend musst Du nur noch auswählen, ob Du eine Audio- und/oder Videoverbindung herstellen möchtest – dann kannst Du auf „Beitreten“ klicken.

Tutorials

Ein online-Meeting vorbereiten

Einige wichtige Hinweise zur Vorbereitung:

  • Nimm Dir vorab die Zeit, Dich mit dem System vertraut zu machen. Bitte mach auf jeden Fall einen Testlauf und kontaktiere Deinen lokalen IT-Ansprechpartner, wenn irgendwas unklar ist.
  • Achte unbedingt auf den Hintergrund, der im Bildausschnitt zu sehen ist – dieser sollte möglichst neutral sein – entferne vertrauliche Informationen etc.
  • Bitte achte darauf, dass Du eine qualitativ hochwertige Kamera hast. Guter Ton ist aber wichtiger.
    • Teste Video und Ton bereits ausführlich im Testlauf – Achte hier vor allem auf genügend Licht und eine ruhige Umgebung.
      • Eine richtige Ausleuchtung verbessert auch die Videoqualität: Achte hier auf eine gleichmäßige und helle Ausleuchtung – die Lichtquelle sollte möglichst weiches und warmes Licht liefern – z. B. eine starke, warme LED auf die nächstgelegene (weiße) Wand oder die Decke richten – oder die Lampe mittels weißem Stoff vorsichtig abdecken (es gilt einen Hitzestau zu vermeiden). Eventuell kannst Du Dir auch professionelle Beleuchtung von einem Bekannten leihen.
  • Es sollten keine Türen im Bildausschnitt zu sehen sein, jemand könnte ohne Vorwarnung im Bild erscheinen – klebe eventuell ein Hinweisschild auf die geschlossenen Türen.

Bei Beginn des Meetings gilt es unter anderem folgende Punkte zu beachten:

  • Informiere die Teilnehmer darüber, wer an der Konferenz teilnimmt und ob evtl. ein Präsentationskanal genutzt wird.
    • Sollten die Teilnehmer sich nicht kennen, kann auch eine kurze Vorstellungsrunde erfolgen.
  • Der Moderator bzw. Präsentator gibt zu Beginn des Meetings Hinweise, wie sich die Teilnehmer im Meeting verhalten sollen (z.B. wie mit Wortmeldungen umgegangen werden soll).
  • Falls Du früh genug dran bist: Begrüße den Moderator / die Teilnehmer und mache so einen kleinen „Sound-Check“ .
  • Positioniere Gegenstände (z.B. Gläser / Flaschen) so, dass die Teilnehmer nicht verdeckt werden.

Einige Tipps für das Meeting:

  • Konzentriere Dich auf das momentane Meeting, bearbeite nebenbei keine E-Mails und stelle Dein Mobiltelefon (und Festnetztelefon) ab.
  • Halte stets Augenkontakt zur Kamera, sprich direkt in die Kamera und vermeide übertriebene Gesten.
  • Verhalte Dich ganz normal und natürlich. Du kannst Dein eigenes Videobild zur Kontrolle anzeigen lassen.
  • Sprich langsam und deutlich und lasse die Teilnehmer stets aussprechen.
  • Schalte Dein Mikrofon möglichst stumm, wenn Du gerade nicht sprichst, um die anderen Teilnehmer nicht durch Hintergrundgeräusche zu stören.
  • Vermeide störende Geräusche (z.B. Schreibgeräusche, Klopfen von Stiften, Gläser, Flaschen, Tastatur- & Mausklicks) in der Nähe des Mikrofons. Dies gilt besonders beim Einsatz von Tischmikrofonen.


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Anmerkungen

[A1] Ein Preinstall-Script ist eigentlich dazu gedacht, das Betriebssystem vor der Installation zu prüfen. Zoom nutzte es, um einfach eine Installation zu starten.

[A2] […]

[A3] Wenn Du jemals den Zoom-Client installiert und dann deinstalliert hast, dann ist immer noch ein localhost-Webserver auf Deinem Rechner, der den Zoom-Client (gerne) wieder für Dich installiert, ohne dass Sie außer dem Besuch einer (beliebigen!) Webseite irgendwelche Benutzerinteraktionen notwendig sind.

Der localhost-Webserver läuft auf Port 19421 – wenn Du über das Terminal lsof -i :19421 ausführst kannst Du das unter Umständen sehen.

[A4] Windows-Nutzer waren bis vor kurzem durch eine sogenannte UNC path injection verwundbar. Dabei soll es möglich gewesen sein, über – im Chat von Zoom-Meetings verschickte und entsprechend – präparierte Links das Windows-Passwort von Nutzern herauszufinden.

Wird ein entsprechender Link geklickt, sendet Windows standardmäßig den Anmeldenamen des Benutzers und den NTLM-Passwort-Hash an den Server zu dem der Link führt. Mit Tools wie Hashcat war es dann möglich das Passwort des Benutzers zu dehashen bzw. offenzulegen.