Wiederholungen

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Nature Communications, 2019; doi: 10.1038/s41467-018-08012-0

TL;DR:

  • Wiederholung stärkt die Verbindung ziwschen Nervenzellen, Verknüfungen von Informationen werden gestärkt (GEO 01.2000, S.174)
  • Intervalle zwischen den Wiederholungen sollten nicht zu kurz und nicht zu lang sein – Empfohlen wird hier häufig: Die erste Wiederholung 10 Minuten nach dem lernen, dann einen Tag später, nach einer Woche, nach zwei Wochen und dann einen Monat später.
  • Faustregel: Plane 5-7 Wiederholungen ein! Nur eine Wiederholung reicht nicht aus!
  • Wiederholung ist nur dann effektiv, wenn sie mit voller Aufmerksamkeit durchgeführt wird.
  • Wiederholung abwechslungsreich gestalten: Lesen, aufschreiben, aufmalen,…

Es gibt zahlreiche Erklärungen, warum das wiederholte Lernen effektiver Lerninhalte ins Langzeitgedächtnis überführt, als das Bulimielernen. Die Zeitspanne zwischen den einzelnen Lerneinheiten ist sicherlich die wichtigste Variable, möglicherweise hängt der Erfolg wiederholter Lerninhalte mit der sogenannten Multiple-Trace-Theorie zusammen (Nadel und Moscovitch 1997; Moscovitch et al. 2005). Diese Theorie besagt, dass Erinnerungen mit der Zeit stabiler werden, weil immer mehr und unterschiedliche Gedächtnisspuren entstehen, die letztendlich für eine stabilere Erinnerung sorgen. Eine hohe Anzahl an Spuren verbessert die Fähigkeit, sich Ereignisse über zunehmend längere Zeiträume zu merken.[a]

„The more you sweat in peace, the less you sweat in war.“

Einzelnachweise

[a] . 2007 May; 14(5): 368–375. doi: 10.1101/lm.488707