Quarantäne leben: Mit Freunden Serien und Filme anschauen

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Kontaktverbote und Quarantänen sind Schutzmaßnahmen. Sie können aber auch eine Belastung sein, denn sie schließen viele Menschen von der Teilnahme am sozialen Leben weitgehend aus. Wenn ein Kontaktverbot oder gar eine Quarantäne länger dauert, kreisen die Gedanken häufig um die aktuelle Krise und ihre möglichen Auswirkungen. Daher ist es wichtig, auf den Erhalt des eigenen psychischen Wohlbefindens zu achten.

Einen Beitrag zum Erhalt des psychischen Wohlbefindens kann das gemeinsame Schauen von Serien und Filmen mit Freunden sein. Aber wie, wenn man sich nicht treffen darf?

Eine mögliche Lösung ist Kast.

Kast

Kast war bis Mitte des Jahres 2019 unter dem Namen „Rabbit“ (bzw. „Rabb.it„) bekannt. Kast ist ein (teilweise kostenloser) Streaming-Dienst, der es ermöglicht, mit mehreren Personen denselben Inhalt per Fernzugriff in Echtzeit anzusehen. Dafür erstellt ein Nutzer als Gastgeber einen Raum bzw. eine Party, die öffentlich oder privat sein kann. Der vom Gastgeber gestreamte Inhalt wird dann den anderen Benutzern im Raum zusammen mit Audio und Video angezeigt. Nebenbei kann man sich in einem Text-Chat unterhalten. Auch (Video-)Telefonate sind mit Kast möglich. Die Bedienung ist quasi selbsterklärend.

Der Gastgeber sollte nebenbei keine anderen netzwerkintensiven Anwendungen oder gar Down- bzw. Uploads laufen haben, damit das Video ohne große Probleme übertragen werden kann.

Wichtig für das gemeinsame Schauen ist, dass der Gastgeber „Computer’s Audio“ streamt:

Falls das nicht funktioniert, kann es notwendig sein, die Soundeinstellungen von Windows zu ändern.

Wenn man sich bis zu den Eingabegeräten durchnavigiert hat, muss dort der Treiber bzw. der als „Stereomix“ bezeichnete Soundeingang des auf vielen Motherboards verbaute Realtek Audio-Chips ausgewählt oder ggf. zunächst aktiviert werden. Bei anderen Audio-Chips ist der entsprechende Treiber bzw. Soundeingang zu wählen.


[Eine kleine Anleitung soll evtl. später ergänzt werden]