Kurzfristig online: Streaming und Videoaufnahmen mit dem Handy als Webcam

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Laptop-Webcams liefern manchmal ein schlechtes Bild, manchmal sind sie ungünstig angebracht. Anstatt sich eine neue Webcam dazuzukaufen, kann man auch sein Mobiltelefon als Webcam benutzen, dafür gibt es verschiedenste Lösungen, wir wollen hier kurz eine Lösung präsentieren: Iriun.

Die Einrichtung ist kinderleicht, dafür musst Du nur die folgenden Schritte abarbeiten:

  1. Die Website https://iriun.com/ besuchen und die App auf dem Mobiltelefon und die Software auf dem Laptop installieren.
    • Wir haben Iriun gewählt, da:
    • Alternativ gibt es unter anderem noch DroidCam und andere (die wir aber nicht getestet haben).
  2. Beide Geräte (Mobiltelefon und Laptop) müssen das selbe WLAN-Netzwerk benutzen (alternativ kann auch das Handy via USB-Anschluss am Laptop angeschlossen werden)
  3. Die Iriun-App muss auf dem Mobiltelefon und die Iriun-Software auf dem Computer gestartet werden. In der Software auf dem Computer kann die Auflösung gewählt werden – diese sollte aber erstmal auf die zweitniedrigste zur Verfügung stehende Auflösung eingestellt sein.
  4. OBS oder BigBlueButton oder Skype oder Zoom … starten. Als Videoaufnahmegerät muss nun die Iriun-Webcam ausgewählt werden, als Audioaufnahmegerät zum Beispiel ein USB-Mikrofon oder das integrierte Mikrofon.
  5. Streaming oder Aufnahme starten.

Natürlich benötigt man nun nichts weiter – ein Stativ kann man sich selber aus Haushaltsgegenständen basteln (Artikel hierzu folgt) und als Mikrofon kann das integrierte Mikrofon des Laptops oder des Mobiltelefons benutzt werden.

Wir verwenden allerdings zusätzlich ein Rode USB-Kondensatormikrofon** für die Audioaufnahme (auch ein Rode Lavalier-Ansteckmikrofon** liefert besseren Ton als die integrierten Mikrofone) und als Stativ ein JOBY GorillaPod** mit Manfrotto Smartphone Halterung**.

Tipps gegen ruckelnde Videos:

  • Mobiltelefon via USB-Anschluss anschließen
  • Auflösung niedrig halten (Ton ist immer wichtiger als Video)
  • Möglichst keine anderen Programme am Computer geöffnet haben (vor allem keine Programme, die gerne den Arbeitsspeicher „leer saugen“)

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