Struktur der Materie, Quantenmechanik und Molekülspektroskopie: Glossar

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A

[…]

B

Born-Oppenheimer-Näherung (= adiabatische Näherung) = […]

C

[…]

D

Dipol = Zwei räumlich getrennt auftretende Polen mit jeweils unterschiedlichem Vorzeichen (+,−). Diese Pole können elektrische Ladungen oder magnetische Pole gleicher Größe sein – in der Chemie spricht man meist von elektrischen Dipolen.

Beispiel: Stabmagnet (magnetischer Dipol)

Dipole = Moleküle, bei denen die Schwerpunkte der negativen und der positiven Ladungsträger nicht zusammenfallen – z. B. durch unterschiedliche Elektronegativitäten – um Verwechselungen zu vermeiden verwendet man besser den Begriff des Dipol-Moleküls.

Beispiel: Wassermolekül

Dipolmoment, elektrisches Dipolmoment = Die Stärke des eines Dipols, z. B. in einem Dipol-Molekül. Die Stärke des Dipolmoments eines Moleküls ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

E

[…]

F

[…]

G

Gruppe = Eine Menge $G$ zusammen mit einer zweistelligen Verknüpfung. Eine Gruppe muss den Gruppenaxiomen genügen.

Gruppenaxiom = Axiome der Gruppentheorie = Anforderungen die eine Menge $G$ erfüllen muss um zu einer Gruppe zugehören. Die Gruppenaxiome umfassen die Abgeschlossenheit, Assoziativität (nicht unbedingt/immer mit dem Kommutativgesetz gleichzusetzen), Identität und die Invertierbarkeit.

Gruppentheorie = Teilgebiet der Mathematik, untersucht die Struktur von Gruppen. Eine Gruppe ist eine Menge $G$ zusammen mit einer zweistelligen Verknüpfung – * – Produkt genannt. Die zweistellige Verknüpfung – * – kombiniert dabei zwei Elemente $a$ und $b$ einer Gruppe $G$ genau so, dass das Ergebnis dieser Verknüpfung – $a$ * $b$ – ebenfalls ein Element der Gruppe $G$ ist (= Abgeschlossenheit ,1. Gruppenaxiom).

H

[…]

I

Isotopensubstitution = […]

Rotationsspektren von Molekülen ohne Dipol werden durch Isotopensubstitution möglich, da dadurch ein kleines permanentes Dipolmoment entsteht (z.B. HD)

J

[…]

K

[…]

L

[…]

M

[…]

N

Normalschwingungen = Schwingungen, die zueinander orthogonal sind und sich somit nicht ineinander überführen lassen und auch nicht miteinander koppeln. Anders ausgedrückt lassen sich Normalschwingungen nicht weiter in einfachere Schwingungen zerlegen.

O

Oblater Kreisel = Symmetrischer diskusförmiger Kreisel. Molekül, für dessen Trägheitsmoment gilt: Ic > Ib = Ia. Für die Rotationskonstanten folgt so daher C < B = A. Beispiel: Benzol

P

Prolater Kreisel = Symmetrischer zigarrenförmiger Kreisel. Molekül, für dessen Trägheitsmoment gilt: Ic = Ib > Ia. Für die Rotationskonstanten folgt so daher C = B < A. Beispiel: Iodmethan

Q

Quantenzahlen = […]

R

Rotationsschwingungsspektren = Spektroskopiemethode, welche die Wechselwirkungen von Molekülen mit Strahlung im Infraroten und Mikrowellenbereich untersucht. Da die Energie, die zur Anregung von Rotationsübergängen benötigt wird, geringer ist, als die Schwingungsenergien, werden neben den Schwingungsanregungen gleichzeitig immer Rotationsanregungen auftreten.

Rotationsspektren = Spezielle Molekülspektren, die aus der Anregung von Rotationsübergängen bei Molekülen mit einem permanenten Dipolmoment durch Strahlung im fernen Infrarot bzw. Mikrowellenbereich resultieren.

S

Schwingungsquantenzahl (= Vibrationsquantenzahl) = Quantenzahl, die zur Beschreibung eines Schwingungszustandes eines Moleküls verwendet wird.

T

[…]

U

[…]

V

[…]

W

[…]

X

[…]

Z

[…]

Z

[…]