tl;dr – Aufgeräumt im Home Office

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Zugegeben, wir haben bisher weder die Arbeit, noch den Hype um Marie Kondō verfolgt, dennoch wollen wir Dir einmal kurz die wichtigsten Punkte aus dem Interview „Auf meinem Desktop herrschte Chaos“ mit Marie Kondō (erschienen in DIE ZEIT Nr. 20/2020, am 7. Mai 2020) mitgeben:

  • Jeder Gegenstand hat seinen ureigenen Platz: Wenn Du etwas benutzt hast, lege es wieder an seinen Platz zurück. Immer.
  • Unordnung kostet Dich Energie. Forschungsergebnissen zufolge verbringen wir mit der Suche nach verschwundenen Dingen durchschnittlich eine Arbeitswoche pro Jahr.
    • „Außerdem hat ein chaotisches Umfeld negative Effekte auf unser Gehirn. Weil wir so viele unterschiedliche Sinneseindrücke verarbeiten müssen, können wir uns nicht mehr auf das konzentrieren, was wir eigentlich gerade erledigen wollen. Wir fühlen uns abgelenkt, gestresst.“ – Marie Kondō
  • Der Arbeitsplatz muss für Dich ein angenehmer Platz sein und dass wird er wohl eher sein, wenn er aufgeräumt ist. Du solltest Dich fragen: Mit welchem Gefühl setzt Du Dich an die Arbeit, und was willst Du mit ihr erreichen? Trägt der Arbeitsplatz gerade zum Gelingen bei?
  • Beim Aufräumen am Schreibtisch fängst Du (wie überall sonst auch) mit dem Einfachen an, beispielsweise mit Büchern und Aktenordnern und dann arbeitest Du Dich systematisch bis zum Kleinteiligen vor oder auch zu den Andenken, von denen man sich schwer trennen kann. Alles was nicht nützlich ist, Freude bereitet oder einen hohen emotionalen Wert hat, wird gnadenlos entsorgt.
  • Es macht einen Unterschied, ob Du ein Netzwerk mit Kontakten oder ein Netzwerk mit wichtigen, hilfsbereiten Kontakten hast.
  • Du sollte nur Zeit mit Leuten verbringen, an denen Dir auch wirklich etwas liegt.
    • „Sortieren Sie die anderen aus.“
  • Behandle Deinen Computer wie Deinen Schreibtisch.